Lettering Workshop mit @happyliee


Letzten Samstag war ich zum ersten Mal in meinem Leben auf einem Workshop – einem Handlettering Workshop ganz bei mir in der Nähe. Ich kenne die liebe Nathalie von @happyliee von Instagram, und so bin ich auf Ihr Angebot und den Workshop aufmerksam geworden.

Da es mein erster Workshop überhaupt war, würde ich euch gerne davon berichten, wie sowas abläuft und wie es speziell bei der lieben Nathalie war.

*Dieser Post ist nicht gesponsort, Nathalie hat mich nicht darum gebeten, diesen Eintrag zu schreiben. Er enthält ganz einfach meine Meinung über den vergangenen Vormittag.*

Workshop

10:50 Uhr – Wer bist du?

Beginn des Workshops war auf 11:00 Uhr angesetzt. Oben im Seminarräumchen angekommen, waren fast alle Teilnehmerinnen schon auf Ihren Plätzen. Der Tisch war super schön gedeckt mit verschiedensten Schreibutensilien, Tulpen und ein paar Naschereien.

Nachdem sich Nathalie kurz vorgestellt hat, haben auch wir Teilnehmer der Reihe nach erzählt, wer wir sind, ob wir schon mal mit Handlettering zu tun hatten und was uns zu dem Workshop gebracht hat. Viele waren komplette Neulinge im Thema, aber es gab durchaus auch den einen oder anderen kreativen Kopf in der Runde.

Wir erhielten von Nathalie einen 15-Seitigen Lettering-Guide, der eigens von ihr erstellt wurde. Zusätzlich bekam jede Teilnehmerin einen Stabilo Fineliner, einen Edding Brushpen und einen Bleistift, 3 Postkarten und eine blanko Postkarte mit passendem Umschlag und Geschenkanhänger.

lettering guide

 

Utensilien

11:14 Uhr – Was ist Handlettering überhaupt?

Dann war es auch schon Zeit für Punkt 1 auf der Agenda: Die Grundlagen der Schrift. Kurz wurden Serifen, Fähnchen und Tropfen angesprochen. Nathalie hat uns einige Bücher vorgestellt, die einem auf dem kreativen Handlettering-Weg begleiten und hilfreich sein können. Wir durften in alle mal reinschauen und sie durchblättern und haben auch direkt das ein oder andere Buch auf unsere Amazon-Wunschliste gesetzt – und eins kann ich euch versichern: das war nicht das letzte Produkt, das nach dem Workshop unbedingt gekauft werden musste. Denn danach wurden uns auch die Lettering Utensilien gezeigt, die man benutzen kann (oder UNBEDINGT BRAUCHT – also auf die Wunschliste damit!): Brushpens, Fineliner, Lineal, Buntstifte, Stempel und vieles vieles mehr. (Da brauche ich definitiv auch noch ein Behältnis, um alles aufzubewahren 😁). Das wars auch schon mit dem theoretischen Teil. Jetzt hieß es auf die Stifte – fertig – los!

Lettering Workshop

11:34 Uhr – Ich kann das nicht!

Halb 12 und die ersten Zweifel kommen auf. Kann ich das? Wie kann das bei ihr so schön aussehen? Wie bekomme ich das auch so hin? HELP!
Aber eins nach dem anderen. Zuerst war das Alphabet der Großbuchstaben dran. Wir sollten uns 6 verschiedene A’s einfallen lassen und diese lettern. Nathalie hat uns gute Vorschläge und Vorlagen gegeben, so wurden aus den 6 A’s gleich 9 oder 10.

Wir letterten also langsam das Alphabet durch. Während sich manche Teilnehmerinnen schon am G probierten, waren andere noch bei dem schönsten B – und das war perfekt so! Jeder konnte in seinem Tempo üben, Nathalie stand mit Rat und Tat und ihrem Flipboard zur Seite und so wurde es niemandem langweilig. Auch die Lettering-Erprobten konnten so noch einiges dazu lernen.

Alphabet     lettering

12:26 Uhr – Die Brushpens quietschen.

Nach einer kleinen Mittagspause, in der kräftig weiter gelettert, gequatscht, viel gelacht und Muffins gegessen wurden, trauten wir uns an die Brushpens.
Um unser Handgelenk richtig aufzuwärmen, übten wir in unserem Lettering Guide die Ab- und Aufstriche. Abstriche feste aufdrücken – Aufstriche ganz ohne Druck. Was mir besonders viel brachte war, dass Nathalie uns gezeigt hat, wie man den Brushpen richtig hält. Ja, da gibt es ein richtig und ein eher nicht so richtig. Und siehe da, nachdem ich den Stift anders hielt, klappte es auch mit dem Lettering viel viel besser.

Was mir richtig gut gefiel war die große Auswahl an Brushpens, die Nathalie uns mitgebracht hatte. Ich persönlich habe nämlich bis dato nur die Tombow Dual Brush Pens ausprobiert – und diese sind für feines Brushlettering eher ungeeignet.

Ich habe mich direkt in den Fudenosuke von Tombow verliebt – ab auf die Amazon Wunschliste mit dir! Aber wir haben auch gesehen, dass Stifte Geschmacksache sind – andere Teilnehmerinnen konnten viel besser mit den Eddings umgehen und fanden den Fudenosuke beispielsweise nicht so toll. Ausprobieren hilft hier eben doch am bestem – gerade weil die Stifte ja nicht die billigsten sind.

lettering

Die drei Stunden Workshop vergingen wie im Flug! Ich hätte ganz easy noch eine weitere Stunde in dem schönen kleinen gemütlichen Zimmerchen verbringen und mich mit den anderen Teilnehmen austauschen können.

Die Stimmung war einfach super, wir haben sehr sehr viel gelacht und auch anfängliche Zweifel und „Sowas kann ich nicht“s wurden von Nathalie souverän in „Wow! Das sieht ja doch gar nicht so schlecht aus!“ umgewandelt.

Ich bin super glücklich darüber, am Workshop teilgenommen zu haben. Auch wenn ich mich nicht als Lettering-Anfängerin bezeichnen würde, habe ich sehr viel lernen können. Jetzt muss nur noch meine Amazon Bestellung eintreffen und dann kanns weitergehen.

 

Vielen Dank an Nathalie von @happyliee für diesen tollen Workshop! Wenn ihr aus der Nähe von Stuttgart kommt, schaut doch unbedingt mal bei Ihr vorbei – Anfang März ist noch ein Lettering Workshop geplant und sie gibt auch Bullet Journal Workshops 😍

Wart ihr schon mal bei einem Lettering Workshop? Wie lief er ab? Ähnlich, oder völlig anders?

 

 

MerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerken

Trackbacks

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

latest from instagram

Copyright © 2018 · Ingasblog, Theme by 17th Avenue