Oktober Favorites

Und nun ist auch der Oktober vorbei… Wie schnell sind bitte die letzten 10 Monate vergangen? Der letzte Monatsrückblick ist schon einige Monate her – es war durchaus ein stressiger, aber guter Sommer!

Jetzt aber zu den Oktober Highlights.

Gelesen

Ich habe angefangen, Game of Thrones zu lesen. Was soll ich sagen? Nach dem man überall den Hype mitbekommen hat, Leute die auf die neuen Staffeln hinfiebern und gar nicht genug von Westereos und dem Kampf um die Krone bekommen können. Da musste ich mir natürlich selbst ein Bild davon machen! Schon lange wollte ich die Sky Box Sets haben, um die Serie schauen zu können, aber unser Sky Receiver hat leider kein WLAN Zugang – what?! Jap, wir leben ganz offensichtlich noch im letzten Jahrhundert! Nachdem mir mein Kindle dann aber zum 281034. Mal das Buch vorgeschlagen hat, dachte ich, warum eigentlich nicht? Bis jetzt liebe ich es und kann es kaum mehr aus der Hand nehmen. Ich bin jetzt beim zweiten Buch und bin so froh, dass es noch viele weitere gibt! 🤓 Ich hab dann auch angefangen, die Serie zu schauen (ja, dann eben auf dem Laptop…) und bin hier wirklich froh, das Buch vorher angefangen zu haben. Ich glaube die ersten Folgen der Serie hätten mich nicht so überzeugt… Aber auch jetzt will ich da ständig weiter schauen. Es wird aber nur so weit geschaut, wie ich auch schon gelesen habe ☝🏼

Getragen

Es kommen die grauen Sweater zurück 😍 Aber, Anfang Oktober hatten wir in Süddeutschland noch 25 Grad, joggen in kurzer Hose und Top war kein Problem. Die Blätter haben sich langsam gefärbt – das war das einzige Herbstindiz, das man so finden konnte. Denn die Sommer Temperaturen gingen weiter, bis letzte Woche ungefähr. Dann der Wintereinbruch: 5 Grad, Schneeregen, grau, grau, grau! Trotzdem der goldenste Oktober, an den ich mich soweit erinnern kann!

Gedacht

Im Oktober habe ich viel, viel nachgedacht… über die Zukunft, über die Gegenwart. Ende des Studiums – was jetzt? Weiß man denn jemals, was das Richtige, das Einzige, das Beste ist? Gibt es das, oder ist es eigentlich egal, wie wir uns entschieden, weil es irgendwie immer gut wird? Mehr über die Gedanken vielleicht mal ganz bald in einem eigenen Thoughts Post. Alles mal runter schreiben, vielleicht jemand anderen zum Nachdenken anregen?
Ich habe auch über die Online Präsenz nachgedacht. Was ist dieses Instagram eigentlich, das uns ständig schlecht fühlen lässt, weil hier wieder die Engagement-Nummer runter geht, 3829303. Menschen die Story verlassen oder nur noch die Hälfte an Likes kommt? Was ist an dieser App so besonders, die uns trotz allem Struggle immer wieder dazu bringt, sie zu öffnet, die neuesten, super bearbeiteten Bilder zu posten und unser Leben bestmöglich darzustellen? Unser Leben, unsere Kunst, unser Können? Oder doch nicht Können, weil es doch so viele andere gibt, die das alles so viel besser machen, sich so viel besser darstellen, anscheinend die so viel besseren Fotografen haben?
Aber auch so viele ‘Influencer’ zeigen, dass man eigentlich nichts wirklich Können muss, um in dem, was man mag und liebt und für was man brennt, erfolgreich sein zu können…
Lassen wir das mal so stehen. Ich für mich habe auf jeden Fall den Entschluss gefasst, ein bisschen mehr Zeit in den Blog zu investieren, wo ich mein eigener Herr bin, wo ich selbst bestimmen kann und wo nicht irgendwas von einem Algorithmus abhängig ist.

Gekauft

Neue Winterboots 😍 Ich liebe sie. Trage sie eigentlich, seit dem Temperatursturz, ausschließlich und nur noch!
Außerdem haben wir, oder vielmehr ich, das Schlafzimmer auf Vordermann gebracht. Die Kleiderstange raus, die nur Ersatz für DEN STUHL war – ihr wisst was ich meine 😅
Neue Bilder, ein Regalbrett an die Wand, einen tollen, Scandi-Hocker für den Riesenteddy. Ich bin zufrieden 😊

Gelaufen

Ja klar, das Joggen und Laufen geht weiter. Der goldene Oktober hat es einem auch wirklich einfach gemacht, die Laufschuhe zu schnüren und das schöne Wetter noch mal zu genießen. Gerade bin ich mehr als froh, dass ich das noch ausgenutzt habe. Bei 5 Grad und Regen und Wind ist die Überwindung doch nochmal eine ganz ganz andere….

Und jetzt ist nur noch zu sagen: November, I’m ready for you! Ganz viel Kaffee, Vitamin D Supplements, mit endlich wieder großem Spaß am Krafttraining, einem neuen Job und neuen Projekten. Can’t wait! Ich bin gespannt, der November bringt!

7 Weekly Spreads, die perfekt auf deine Woche abgestimmt sind

Als Schüler oder Student ist das Problem allgemeint bekannt, aber auch im Berufsleben ist es oft der Fall – jede Woche ist nicht gleich aufgebaut oder gleich stressig. In meinem Bullet Journal ändere ich die Weekly Spreads fast jede Woche, passe sie individuell auf die kommende Woche an, füge Zeichnungen hinzu, wenn ich genügend Zeit habe, mache extravagante Überschriften oder lasse alles ganz schlicht, wenn ich viel Platz für To Dos benötige.

Jeder, der ein Bullet Journal  benutzt, weiß glaube ich genau diese Vorzüge zu schätzen: Sonntags entscheiden, was man für die nächste Woche braucht. Tagesansichten? Eine Dutch Door? Eine Running To Do Liste?

Die Weeklies sind in meinem Bullet Journal der Hauptteil – fast jede Woche gibt es eine neue. Jetzt will ich dir 7 meiner liebsten Layouts vorstellen, wann ich diese benutzt habe und wie sie auch deine Produktivität in Zukunft steigern können.


1. Weekly Spreads mit Stundenplan
Weekly Spread mit Stundenplan

Für alle Schüler und Studenten oder für alle, die unregelmäßige Arbeitszeiten haben, ist dieses Weekly Spread perfekt! Unter einer kleinen Monatsübersicht gibt es den Studenplan für die Wochentage Montag bis Freitag. Hier sind von 8 Uhr morgens bis 22 Uhr abends alle festen Termine, Vorlesungen, Arbeitszeiten und ähnliches eingetragen. So verliert man die ganze Woche über nicht den Überblick. Mehr zum Planen als Student findest du übrigens hier.

Unter den Tagen gibt es genügend Platz für To Dos. Auch für Termine oder To Dos in der nächsten Woche und für die Ziele dieser Woche sind 2 Kästchen vorgesehen. So verliert man das Wesentliche nicht aus den Augen.
Was mir an dieser Wochenansicht besonders gefällt ist Pusheen ❤️ Die Katze ist immer gut, wenn man seinen Seiten eine kleine, unkomplizierte und schnelle Zeichnung hinzufügen will – und super süß ist sie auch noch.


2. kleine Wochenübersicht mit Daylies

Eine tolle Möglichkeit, wenn eine stressige Woche ansteht, ist diese hier. 
Es gibt eine kleine Wochenübersicht, wo wichtige Termine und Arbeitszeiten aufgelistet sind. Ich habe hier noch ein Zitat eingefügt.

Auf den folgenden Seiten gibt es dann Tagesübersichten mit einer Zeitleiste.  Hier habe ich eingetragen, wann ich was gemacht habe. Daneben stehen alle To Dos. So habe ich ein gutes Gefühl dafür bekommen, wie ich den Tag verbracht habe,  wann ich welche Aufgabe abgearbeitet und wie viel Zeit diese in Anspruch genommen hat. 


3. Unterteilung in mehrere Bereiche
Weekly Spread mit verschiedenen Bereichen

Willst du Arbeit, Privates, Uni und andere Aufgaben strukturiert unterteilen, kann ich dir dieses Wochenlayout empfehlen. Horizontal sind die Tage der Woche aufgelistet, vertikal die verschiedenen Bereiche. So sieht man direkt, wo noch was erledigt werden muss.

Für mich war hier noch Platz für ein kleines Mandala, wohingegen natürlich die Liste bis zum unteren Rand der Seite fortgeführt werden kann. Mögliche weitere Einteilungen könnten zum Beispiel Haushalt, Kinder oder Freiwillige Arbeit sein.



4. Tracker in der Wochenübersicht
Wochenansicht mit Bergen und Trackern

Wer es liebt, bestimmte Dinge wie Training oder Habits zu tracken, ist mit diesem Layout gut bedient. Neben einer kleinen Monatsübersicht gibt es für alle Tage der Woche und eine Zeichnung ausreichend Platz.

Auf der linken Seite gibt es einen Trainings-Tracker mit Yoga, Joggen und Workouts, sowie einen Tracker für diejenigen, die immer zu wenig trinken – eine Übersicht der Wassereinnahme.

Darunter ist Platz für Notizen und die Termine der nächsten Woche.


5.  Running To Do Liste
Running To Do Liste

Eine Running To Do Liste ist immer dann perfekt, wenn viel in einer Woche erledigt werden muss, es aber nicht wichtig ist, an welchem genauen Tag. So ist es bei mir oft vor einem Urlaub oder vor Feiertagen der Fall. Es muss noch gepackt, geputzt, eingekauft werden.

Die Running To Do Liste hilft, alles im Überblick zu behalten und man kann auch einzelne Aufgaben leicht auf einen Tag festlegen – ihn aber auch genau so leicht ändern, falls man es an diesem Tag doch nicht geschafft hat.


6. Dutch Door
Dutch Door

Eine Wochenübersicht mit Dutchdoor ist immer dann gut, wenn viele Aufgaben anstehen. Bei dieser Dutchdoor Variante bleibt die Kalender Übersicht links und der kleine Habit und Kalorientracker rechts sichtbar, auch wenn die Seite zu den nächsten Tagen umgeschlagen wird.

So bleibt für die einzelnen Tage genug Platz, es müssen aber alle Details auf den Rändern nicht nochmal neu geschrieben werden und die Wochenübersicht bleibt einheitlich zusammen.



7. Running To Do Liste und große Zeichnung
Weekly Spread mit großer Zeichnung

Für Wochen, in denen viel Zeit zum Zeichnen, aber wenige Aufgaben zu erledigen sind, suche ich mir immer eine große Zeichnung aus und liste die Wochentage vertikal auf. Es gibt nicht so viel Platz, um Aufgaben aufzuschreiben, aber in diesen Wochen benötige ich das auch nicht. Da erfreue ich mich dann vielmehr an den Zeichnungen. 

Das hier zum Beispiel ist immer noch einer meiner liebsten Bujo Seiten – vom August 2017 😊


Welche Wochenansichten benutzt du immer? Änderst du diese genau so oft wie ich oder hast du ein festes Layout?

Bachelor Thesis im Bullet Journal planen

{Dieser Beitrag enthält Werbung}

Header für die Bachelor Thesis Seiten im Bullet JournalNach sieben Semestern Studium geht jetzt in die heikle Endphase – HELP!
Seit mehreren Wochen – okay, Monaten – schiebe ich den Start und die Anmeldung meiner Bachelor Thesis vor mir her. Aber mittlerweile gibt es kein Aufschieben mehr, denn ich will bei der nächsten Graduierungsfeier mit dem Rest meines Kurses dabei sein. Deswegen heißt es jetzt: Augen zu und durch, oder eher coffee coffee coffee! Um mich zu motivieren und zu unterstützen, habe ich ein paar Seiten über die Bachelor Thesis im Bullet Journal angelegt.

Das Thema der Bachelor Thesis

Wie fängt man denn eigentlich an mit so einer Bachelor Thesis? Gute Frage! Zuerst muss natürlich ein Thema her. Das kam bei mir relativ schnell, eigentlich schon seit Anfang des Jahres weiß ich, worüber ich gerne schreiben würde, und dass es unbedingt was sein soll, was mir selbst Spaß macht. So habe ich mich für das Thema Marketing Event in der Sportbranche am Beispiel des Workout Festivals entschieden. Hier arbeite ich schon seit Beginn der Planungen mit an der Organisation und Umsetzung des Events – aber habe noch keinen Satz geschrieben… UPS
Aber immerhin das Thema ist da! Die Themenfindung ist nämlich alles andere als einfach – plant hier unbedingt genügend Zeit ein! Wenn man nicht gerade ein Thema vom Unternehmen, bei welchem man die Bachelor Thesis schreibt, vorgegeben bekommt, kann das nämlich ein ganz schön langwieriger Prozess werden. Denn das Thema muss umfangreich sein, man muss 50-70 Seiten damit füllen können, aber es muss auch eingrenzbar sein, damit man am Ende nicht das Doppelte an Seiten geschrieben hat und unglaublich viel kürzen muss. Genau so ist die Formulierung und Zielsetzung wichtig. Was soll die Bachelor Thesis eigentlich? Was verspreche ich mir, was verspricht sich das Unternehmen davon? Was wissen wir nach Lesen der Arbeit mehr als vorher?

Für die Themen-Findung habe ich eine klassische Mind-Map angelegt und alle Ideen, die mir so kamen, aufgelistet. Und dann zusammen mit dem Professor das passendste davon ausgewählt.

mindmap für die Themenfindung der Bachelor Arbeit

Die Tracker

Natürlich wird für meine Bachelor Thesis auch alles im Bullet Journal dokumentiert und geplant – wie soll man auch sonst den Überblick bewahren?

Ich habe lange überlegt, welche Spreads und Tracker ich hierfür benötigen werde – und bestimmt kommen im Laufe der Schreibphase auch noch einige dazu. Das Problem, das ich hier schnell erkannt habe: Ich habe zwar eine Gliederung, aber was, wenn sich die in ein paar Wochen ändert? Wenn Punkte dazu kommen oder verschoben werden? Das kann man im Bujo ja dann nicht so einfach ändern wie in Word. Und durchstreichen, überkleben, TipEx? Davon bin ich leider überhaupt kein Fan…

Und jetzt kommt ein richtiger Game Changer!! Die PILOT FriXion Stifte! Das sind eigentlich normale Kullis oder Textmarker, aber – und jetzt kommt das große große supertolle aber – sie sind radierbar!

Wie cool ist das denn? Heißt, ich kann einfach meine Gliederung ins Bujo schreiben, den Zeitplan, den ich mir vornehme, den Stundenplan, den ich mir setze, und wenn sich im Laufe der Arbeit herausstellt, dass sich doch was ändert: kein Problem, radieren, neu eintragen, und gut! Außerdem gibt es Nachfüllminen – man muss also nicht direkt einen neuen Stift kaufen, wenn dieser leer ist!

Ich bin wirklich überzeugt!

Nun aber zu meinen Trackern. Zu allererst habe ich meine Gliederung aufgeschrieben. So hab ich diese immer dabei und den perfekten Überblick. Natürlich kommt direkt danach dann eine Checkliste: welche Kapitel sind schon recherchiert, geschrieben, überarbeitet, Korrektur gelesen?

ein Bachelor Thesis Tracker im Bullet Journal, bei dem abgehakt werden kann, ob ein Kapitel recherchiert, geschrieben und schon Korrektur gelesen wurde.

Genau so wichtig ist auch die Timeline: in welchen Wochen nehme ich mir vor, Lektüre zu finden und zu lesen, wann will ich die Bachelor Thesis anmelden, wann werden Notizen geschrieben, der Fließtext und wann ist der letzte Termin für die Abgabe?
Auch hier habe ich die Einträge mit meinem FriXion Ball geschrieben und kann sie so leicht ausradieren, um die Linien im Laufe der Zeit anzupassen.

Timeline für die Bachelor Thesis im Bullet Journal Timeline für die Bachelor Thesis im Bullet Journal

 

Der perfekte Tagesplan

Neben dem Thesis schreiben muss ich ja auch meine Jobs unterkriegen und auch meine Hobbies will ich nicht ganz vernachlässigen, auch wenn die Schreibphase sicherlich stressig wird. Ich habe mir den perfekten Tag skizziert und hoffe, dass ich mich an Tagen, in denen ich lieber auf dem Sofa oder im Bett wäre, so besser motivieren kann.

mein idealer Tag beim Schreiben der Bachelor Thesis im Bullet Journal

 

Jetzt kann das Bachelor Thesis schreiben ja fast nur noch Spaß machen, und mit radierbaren Finelinern ja sowieso!

Gerade jetzt, wo es bald wieder zurück in die Schule geht, hat PILOT eine super Aktion: #backtoschool. Hier findet ihr nicht nur alle Infos zu den radierbaren FriXion Stiften, sondern z.B. auch ein Schulorakel, das voraussagt, wie das neue Schuljahr oder Semester verlaufen wird.

Ich wünsche euch auf jeden Fall einen guten Start zurück, entweder in die Schule, Uni oder wie bei mir: auf an die Bachelor Arbeit! Wir packen das 💪🏼 #letsdoit 

April Favorites

Und schon wieder ist ein Monat vorbei. Das erste Mal dieses Jahr über 25 Grad, viele warme Sonnenstunden, ein Wochenendtrip, Uniarbeiten und neue Interiorstücke. Gestern habe ich erst mein Mai Cover in meinem Bullet Journal zusammengestellt und war dann total überrascht, dass ja auch der April Review Blogpost ansteht. Das Ende jeden Monats kommt irgendwie so schnell, eigentlich ist schon fast die Hälfte des Jahres vorbei, und da finde ich es persönlich einfach so toll, nochmal Revue passieren zu lassen, was in den letzten 30 Tagen so alles passiert ist, was ich genossen, neu angeschafft oder besonderes erlebt habe. So, let’s do this. April –

Gerannt

Und natürlich fängt dieser Post mit DEM Erlebnis im April 2018 an: dem Berliner Halbmarathon. Anfang April, somit schon über 3 Wochen her und immer noch unbegreiflich, was da eigentlich los war. Ich habe mein Ziel erreicht, habe mich selbst geschlagen, bin über mich hinaus gewachsen, habe mir und eigentlich allen anderen gezeigt, dass jeder jeder jeder laufen kann, egal wie schlecht man vielleicht früher war. Vor zwei Jahren noch sowas von unvorstellbar, dass ich jemals so weit am Stück laufen könnte. Vor einem Jahr noch sowas von ein Traum, dass ich so weit in so einem Tempo laufen könnte. Und bis zum 8. April noch Wunschdenken, dass mir so ein Lauf jemals Spaß machen würde, dass ich aus dem Lächeln gar nicht mehr heraus kommen würde, dass die Gänsehaut eigentlich gar nicht mehr verschwand. So so gerne schaue ich mir jetzt noch, nach gefühlten 50 Mal das Berlin Video an, das ich zusammengeschnitten habe, und mir läuft jedes mal einen Schauer über den Rücken. Emotionen pur Leute, ich sags euch. Wenn ihr die Chance habt bei einem öffentlichen Lauf mitzumachen – TUT ES! Egal ob 5km Stadtlauf oder der Marathon! Die Stimmung, die Leute, die extra Sonntags auf die Straße gehen um anzufeuern, dann die Medaille um den Hals gehängt bekommen… Kann meinen nächsten Lauf (10km in 2 Wochen) kaum noch abwarten (Oh mein Gott, habe ich das grade wirklich geschrieben? Was ist nur mit mir passiert…..)

Erkundet

Berlin. 3 Tage Sightseeing + ein Sightseeing-Run. Wir haben alle großen Sights abgeklappert, waren natürlich am Brandenburger Tor, an der Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche, der Siegessäule, am Alexanderplatz, waren im Madame Toussads, haben bei der East Side Gallery die Mauer gesehen und waren auch am Check Point Charlie, wo früher der Grenzübergang war. Diese Stadt ist einfach Geschichte pur. Wir haben jeden Tag ca. 20.000 Schritte zurück gelegt, haben dem Panda im Berliner Zoo hallo gesagt und uns im Biergarten auf dem Alex die Sonne ins Gesicht scheinen lassen. Ich war vor 10 Jahren schon mal in Berlin, und habe eigentlich überhaupt nichts verstanden was mit der Geschichte der Stadt zu tun hat. Klar hat man das in der Schule, aber so wirklich interessiert hat es mich damals nicht. Ich habe im letzten Jahr die Jahrhundert-Saga von Ken Follett gelesen und habe dann erst so richtig Zusammenhänge und Auswirkungen verstanden und auch ein ganz anderes Verständnis für Berlin, die Straßen und Sehenswürdigkeiten entwickelt. Die Buchreihe kann ich wirklich jedem empfehlen – nicht nur trockene Geschichte, sondern verwoben in Beziehungen und Familien und die Ansichten nicht nur aus Deutschland, sondern auch weltweit.

Erfreut

An all den blühenden Obstbäumen! Direkt vor unserem Haus steht ein kleiner Pfirsichbaum (glaube ich zumindest…) und der hat so schön rosa geblüht. Jedes Mal, wenn ich an ihm vorbei gelaufen bin habe ich innerlich gelächelt. Überall die blühenden Bäume, die Kirschblüten im Bujo, die Blumen in den Beeten und die Tulpen daheim in der Vase. Frühling ist einfach so schön 💕

   

Gekauft

Neue Interior-Sachen. Einen neuen Teppich, in hellgrau. Endlich keine grünen Flecken mehr. Ich dachte ja zum Einzug, dass so ein Farbtupfer in der Wohnung ganz gut wäre, habe Vorhänge in hellgrün und Blumentöpfe, Kissen und auch den Teppich mit hellgrün gekauft. Mittlerweile ist der Scandinavian Style aber auch bei mir angekommen und ich hätte gerne am liebsten alles grau und weiß. Die Vorhänge hab ich schon geändert, Blumentöpfe und Teppich kamen im April dann auch dran. Durch unseren Holzboden, unsere hellbraune Steinwand im Wohnzimmer und dem dunkelbraunen Esstisch ist es trotz viel grau und weiß immer noch sehr warm und freundlich. I love it! Außerdem, beste Anschaffung des Jahrhunderts: mein Milchaufschäumer von Senseo. Schon seit Jahren will ich sowas, schon damals bei Mama habe ich sie quasi dazu gezwungen, nur eine Kaffeemaschine mit Milchaufschäumer zu kaufen. Nach zwei Jahren mit Hand-Aufschäumen habe ich mir nun endlich eine Maschine zugelegt und bin super super super zufrieden. Bester Milchschaum ever!

Getragen

Endlich wieder ripped Jeans, Leder- und Jeansjacke! So gerne ich auch gemütliche und warme Strickpullis mag – es wurde einfach wieder Zeit für Shirt und Jeansjacke! Vor allem das Gefühl beim Joggen, wenn man endlich keine lange Hose und Pullis mehr braucht sondern im Top und der Shorts laufen gehen kann, ist das beste überhaupt.

Gehört, Gelesen, Geschaut

Im April habe ich vor allem diese Playlist für mich entdeckt, wenn ich tagsüber auf dem Balkon lag und entweder Laptop-Work erledigt oder gelesen habe.

Außerdem habe ich ganz viel Avicii gehört und bin noch immer erschüttert darüber, dass er sich das Leben genommen hat. Aus dem Grund habe ich mir auch seine Doku Avicii True Stories angeschaut. Es ist wirklich erschreckend was der Ruhm mit jungen Künstlern anstellen kann…
Passend zum Ende des 4. Monats habe ich auch mein 4. Harry Potter buch beendet und heute mit dem 5. Band angefangen – mein persönlicher Lieblingsband. Es kommt einfach so viel raus, man versteht endlich so viele Sachen. Auch beim Lesen der anderen Teile sind mir so viele Dinge aufgefallen, die ich vorher einfach immer überlesen hatte. Manches fällt einem halt erst beim 47289200. Mal lesen auf… 😅

 

Alles in allem war der April ein super schöner Monat. Es geht einfach nichts über die wiedererwachte Energie nach einem langen, grauen, kalten Winter. Morgens aufstehen mit der Sonne im Gesicht, so viele Strecken wie möglich mit dem Fahrrad zurück legen und über Blüten und blühende Bäume. Mal schauen, ob der Mai das noch toppen kann? (Wobei, bei so viele Feiertagen und steigenden Temperaturen kann er ja nur gut werden 💕)

DIY – Balkon Oase

You can find this post in English here.

Die ersten sonnigen und warmen Tage in diesem Jahr sind schon ausgeklungen. Sobald das Thermometer im Frühjahr gen 20 Grad klettert, heißt es für mich: Zeit, den Balkon zu richten. Seit dem wir vor etwas über 2 Jahren in unsere Wohnung gezogen sind, ist der Balkon DAS Projekt für mich jedes Jahr. Ich liebe einfach schöne Pflanzen (auch wenn ich absolut keinen grünen Daumen habe), Kerzen, gemütliche Lichter, der Sonnenuntergang und ein Glas Hugo. Dazu dann noch laue 20 Grad und ein klarer Sternenhimmel. Gibts was besseres?

 

Das Pallettensofa

Natürlich musste da ein gemütliches Sofa her, damit wir auch die Sommernächte (und ganz klar auch tagsüber das Sonnenbaden) besonders bequem genießen können. Ich war schon lange ein Fan vom Upcycling, fande und finde immer noch Pallettenmöbel und Stücke aus Weinkisten besonders toll. Also bin ich einen Kompromiss mit meinem Freund eingegangen: Im Wohnzimmer ein normales Sofa, auf dem Balkon dann aber ein selbstgebautes aus Paletten. Gesagt, getan. Wir haben uns von einem Bekannten 4 Paletten bringen lassen, sie abgeschliffen (was super viel Arbeit war 😅) und weiß lackiert. Nach dem Trocknen dann ab auf den Balkon. Passende Polster inklusive Lehnenstücke wurden auf Amazon bestellt (wir haben uns diese hier geholt). Die Paletten haben wir in einer L Form angeordnet, immer zwei aufeinander.

 

 

Kisten und Körbe

Meine Oma hatte früher einen Bauernhof, viele Wiesen und auch Obstbäume. In ihrer Scheune auf dem Dachboden hab ich allerlei Weinkisten, Obstkisten und Körbe gefunden, die ich direkt eingepackt und mit auf den Balkon genommen habe. Damit auch unser Kater ein bisschen auf den Balkon kann, habe ich die Obstkisten am Rand des Geländers aufgestellt – so kommt er gar nicht erst auf die Idee, sich durch das Geländer zu quetschen. Die Körbe haben alle eine unterschiedliche Größe, sind aber größtenteils geflochten. Sie geben dem Ganzen einen urigen Vintage-Look.

 

Pflanzen, Pflanzen, Pflanzen

  

Da fehlt also nur noch die Bepflanzung. Fast. Ich probiere jedes Jahr was neues aus. Eigentlich gehe ich immer in den Baumarkt und schaue, was mir so gefällt. Dieses Jahr haben wir 2 Rhododendron Büsche, Oleander, Himbeeren, Brombeeren, Cherry-Tomaten, eine Chilli und eine Paprika-Pflanze. Die haben wir dann in die Körbe und Töpfe gepflanzt – je nach Platzbedarf. Die Körbe habe ich dafür vorher mit Plastikfolie oder einem Müllsack ausgelegt, damit nicht die Erde und das ganze Wasser durch die Ritzen am Boden läuft (hier aber unbedingt aufpassen vor Staunässe!). Jetzt nur noch die Pflanzen auf, vor und unter den Weinkisten anordnen – und fertig ist die Balkon-Oase.

 

 

Lichter, Kerzen, Romantik!

Halt! Da hätte ich doch fast das Wichtigste vergessen! Die Lichter! Eine Lichterkette um das Balkongeländer, eine Lampion-Lichterkette an die Decke, ein paar Solar-Lichter und Unmengen an Kerzen! Ich sammel dafür das ganze Jahr über Einmachgläser – vom Apfelbrei, von Marmelade, Nutella, Senf,… Zumindest rede ich mir das ein, damit ich nicht zum Altglaskontainer fahren muss 😅 Ich habe dieses Jahr auch zwei Weinflaschen upcyclet. Die Gläser befreie ich von ihrem Etikett, spüle sie aus und versehe sie mit einem Teelicht. Die Weinflaschen habe ich mit zwei Leuchterkerzen ausgestattet. Ich habe auch mit Schnur ein paar Gläser  mit Teelicht an die Wand gehängt. So kommt die Romantik definitiv nicht zu kurz hier!

 

Ich hoffe, es gefällt euch! Alles in allem sind 90% der verwendeten Teile second hand (das Meiste dabei von Oma). Einziger großer Kostenpunkt waren die Paletten-Kissen und sind jedes Jahr die neuen Pflanzen. Ansonsten ist unser Balkon echt Low Budget ausgestattet 😊

 

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